Schlagwort: Verdachtskündigung

Hegt der Arbeitgeber den Verdacht, dass der Arbeitnehmer sich eine schwerwiegende Vertragspflichtverletzung hat zuschulden kommen lassen (Beispiele: Datenmissbrauch, Diebstahl zulasten des Arbeitgebers) so muss er den Arbeitnehmer vor Ausspruch einer fristlosen Verdachtskündigung anhören und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme/Entlastung geben. Die […]   weiterlesen ⇾

Steht ein Diebstahl oder eine Unterschlagung des Arbeitnehmers im Raum, so gibt der Arbeitnehmer die Pflichtverstöße häufig nicht zu, er bestreitet sie vielmehr. Der Arbeitgeber hat folglich einen mehr oder weniger dringenden Verdacht gegen den Arbeitnehmer, den er aber oftmals […]   weiterlesen ⇾

Der Arbeitgeber muss grundsätzlich den sogenannten Gleichbehandlungsgrundsatz berücksichtigen. Das gilt nicht, wenn der Arbeitnehmer Pflichten aus dem Arbeitsvertrag schuldhaft verletzt hat und der Arbeitgeber ihm deshalb verhaltensbedingt kündigt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht jüngst entschieden: Das Bundesarbeitsgericht hat am 16. Juli […]   weiterlesen ⇾

Ein Ausbildungsverhältnis kann nach Ablauf der Probezeit nur fristlos und aus wichtigem Grund gekündigt werden. Daran werden hohe Anforderungen gestellt, zumal der Arbeitgeber u.a. den Ausbildungscharakter und das jugendliche Alter des Auszubildenden berücksichtigen muss. Bei einer sog. Verdachtskündigung wird die […]   weiterlesen ⇾